Pu Der Bär (German)

Winnie the Pooh is incredibly popular in German-speaking countries, where he affectionally known as Pu der Bär ('Pooh the Bear'). We thought it would be really nice to provide some detailed information about Pooh in German, so that German readers can more easily enjoy finding out more about Pooh.

Russian-speaking readers might be interested to read some information about Vinni Puh, the name of Winnie in Russia. We at Just Pooh hope to make more content available to our international fans in the future - stay tuned! Many thanks to Stephan Schürer for providing the superb German translation!

Mr. Sanders (Willkommen)

Du bist soeben auf die Seite von Pu der Bär (engl. Winnie-the-Pooh) gestoßen – hier gehst du auf Entdeckungsreise und findest alles was Du schon immer über Pu den Bären und seine Freunde wissen wolltest. Zusätzlich erfährst du die Pu der Bär Neuigkeiten, kannst über die Geschichte von Pu nachlesen sowie das Tao von Pu.

Mr. Sanders ist die Inschrift oberhalb Pu’s Türe an seinem Haus in den Kinderbüchern von A.A.Milne. Wenn Milne nun schreibt, dass Pu eigentlich den Namen Sanders trug, meint er dies im übertragenen Sinn. Er masst sich nicht an vorzuschlagen, dass Pu zum Nachnamen Sanders heisst oder sich um sein alter ego handelt.

Geschichte von Pu

Während dem 2. Weltkrieg wurden kanadische Truppen auf dem Weg nach Europa in Winnipeg (Manitoba, Kanada) mit der 2. kanadischen Infanterie Brigade zusammengeführt. Der Zug machte einen Zwischenhalt in White River Ontario, wo ein Leutnant namens Harry Colebourn ein Bärenbaby für $20 von einem Jäger abkaufte, der die Mutter getötet hat. Harry taufte das Baby „Winnipeg“ in Erinnerung an seine Heimatstadt Winnipeg oder in Kurzform Winnie.

Winnie (dt. Pu) wurde zum Maskottchen der militärischen Einheit und begleitete die Brigade nach England. Als die Einheit nach Frankreich versetzt wurde gab Colebourn, der inzwischen zum Leutnant ernannt wurde, Winnie dem Londoner Zoo als Leihgabe. In einer offiziellen Übergabe präsentierte Colebourn Winnie dem Zoo im Jahre 1919. Winnie lebte bis 1934 und wurde zu einer der Hauptattraktionen des Zoos.

Der Bär war auch sehr beliebt bei Christopher Robin dem Autorensohn von A.A. Milne. Es war sein Lieblingstier und er verbrachte viele Stunden im Käfig von Winnie. Der Bär inspirierte Christopher Robin seinen eigenen Teddy-Bär Winnie zu taufen. Pu der Bär (der Teddy Bär hiess zuerst Edward Baer). Der Name Pu gehörte zuerst zu einem Schwan, wie man in der Einleitung von Milne’s „When we were very young“ nachlesen kann.

A.A. Milne schrieb mehrere Bücher über Pu den Bären, seinen Sohn Christopher Robin und Ihre Freunde im 100 Acre Wood. Diese Charaktere wie Eyeore, Piglet, Tigger, Kanga und Roo finden ebenso Ihren Ursprung in Stofftieren von Christopher Robin. Die Charaktere „Rabbit“ und „Owl“ waren lebendige Tiere, wie der Schwan Pu, die in Christopher Robin’s Umfeld bei dem Landhaus von Milne lebten. Dieses liegt af der Cotchford Farm in Ashdown Forrest, Sussex. Dieses Gebiet bildet den Ursprung der 100 Acre Wood Geschichte.

Pu der Bär wurde von dem Verlag Methuen am 14. Oktober 1926 veröffentlicht, die Gedichte „Now We are Six“ 1927 und der zweite Band „The House at Pooh Corner“ folgte 1928. Diese Bücher wurden alle in wunderschönen Bildbänden von E.H. Shepard illustriert. Di Pu Bücher finden Bewunderung bei jung und alt und wurden in alle erdenklichen Sprachen übersetzt. Vorsichtige Schätzungen beziffern die Anzahl verkaufter Pu Bücher auf 20 Millionen Kopien. Diese Zahlen beinhalten weder die Auflage von Dutton in Kanada und USA noch die Fremdsprachbücher, die in 25 Sprachen übersetzt wurden.

Die Pu Bücher faszinierten Walt Disney’s Töchter und inspirierten Disney 1966 einen Pu Film zu drehen. Im Jahre 1977 wurde der erste Pu Film veröffentlicht mit dem Titel „Many adventures of Winnie the Pooh“. 1993 konnte Pu der Bär einen weiteren Meilenstein erreichen, als Walt Disney mitteilte, das Pu nach Mickey Mouse, die zweitbeliebteste Disney Figur ist. 20 Jahre nach dem ersten Pu Film kam ein weiterer Disney Schlager in die Kinos „Pooh’s Grand Adventure“. Im Februar 2000 veröffentlichte Disney den 3. Pu Film mit Tigger in der Hauptrolle: „The Tigger Movie“.

Geschichten

Der Autor Milne schrieb die absurd-warmherzigen Geschichten für seinen kleinen Sohn Christopher Robin Milne, dessen Stofftiere als Vorbilder für die Figuren des Buches dienten. Im Mittelpunkt steht Winnie der Pu alias Pu der Bär (engl. Winnie-the-Pooh). Pu ist ein gutmütiger, etwas langsamer und vergesslicher Zeitgenosse, der in seiner Freizeit vor allem gefällige Lyrik verfasst und Honig nascht.

Pu der Bär

Alan Alexander Milne schrieb mit Pu der Bär eines der beliebtesten Kinderbücher der Welt und ist Millionen Leser als Schöpfer von Pu, Ferkel, I-Ah und anderen Tieren des Hundertmorgenwaldes bekannt.

Milne hatte bereits 1924 einige Gutenachtgeschichten für seinen Sohn Christopher unter dem Titel "When we were very young" veröffentlicht. Die darin vorkommenden Tiere gestaltete er nach dem Vorbild der Stofftiere seines Sohnes. In Pu der Bär erschuf Milne den Mikrokosmos des Hundertmorgenwaldes, in dem Pu und seine Freunde wohnen und zusammen mit ihrem großen Freund, dem Jungen Christopher Robin, zahlreiche Abenteuer erleben.

Inhalt: In zehn Kapiteln lernt der Leser die verschiedenen Tiere und ihre Eigenarten näher kennen. Im Mittelpunkt steht Pu, ein gutmütiger und immer hungriger Bär, der lustige Alltagssituationen erlebt. So steigt er auf der Suche nach Honig mit einem Ballon auf und muss dann von Christopher Robin gerettet werden. Seine Naschsucht führt dazu, dass er nach einem »kleinen Mundvoll« bei Kaninchen im Ausgang stecken bleibt und eine Woche lang warten muss, bis er wieder schlanker wird. Mit seinem Freund Ferkel erlebt der Bär ebenfalls spannende Abenteuer: Gemeinsam verfolgen sie in zunehmender Aufregung die sich ständig vermehrenden Spuren eines unbekannten Tieres rund um einen Baum, bis sich herausstellt, dass es ihre eigenen Spuren sind.

Die größte »Expiletion«, wie Pu sagt, ist die Suche nach dem »Nordpfohl«, den Christopher Robin entdecken will und der dann eher zufällig von Pu in Form einer Stange gefunden wird. Struktur: Die Abenteuer sind mit großem Einfühlungsvermögen in die kindliche Fantasie, mit liebevoller Ironie und sprachlicher Verspieltheit geschildert. Die kleinen menschlichen Schwächen wie Eitelkeit, Naschsucht, Verzagtheit oder Übermut finden sich auch bei den Tieren des Hundertmorgenwaldes, werden jedoch ausgeglichen durch die stets vorhandene gegenseitige Hilfsbereitschaft. So zögert Pu keinen Moment, als es darum geht, Ferkel aus seiner vom Hochwasser bedrohten Wohnung zu retten; und auch der immer schlecht gelaunte I-Ah kann mit der Hilfe seiner Freunde rechnen, wenn es darum geht, seinen Schwanz wiederzufinden. Im Notfall ist stets Christopher Robin zur Stelle, der mit liebevoller Nachsicht das Treiben der Tiere betrachtet und ihnen immer dann weiterhilft, wenn menschlicher Verstand gebraucht wird oder Trost gespendet werden muss – ganz in der Rolle eines Erwachsenen unter spielenden Kindern.

Ich und du, der Bär heißt Pu

Wer die Geschichten mit Pu, dem berühmtesten Bären der Welt, seinem besten Freund Christopher Robin, Ferkel und all den anderen Tieren aus dem Hundertsechzigmorgenwald kennt, wird diese Gedichte lieben:

Tedddy Bär

Ein Bär, ich gebe euch mein Wort,
Wird fett, treibt er nicht manchmal Sport.
Bär Teddy, der ist dick und klein,
Und das ist auch kein Wunder, nein:
Sein einziger Sport ist auf der Welt,
Daß von der Couch er manchmal fällt,
Doch fehlt ihm meist die Energie,
Von neuem zu erklimmen sie.
Fettsein ist was, was keinem frommt
Und wo man leicht ins Grübeln kommt.
Und Teddy fragt sich vehement:
»Wieso bin ich so korpulent?«

Leseprobe aus: A. A. Milne, Ich und Du, der Bär heißt Pu. Sanssouci Verlag, 1999.